Die Geschichte der Firma Heukäufer Folien

Seit fast 100 Jahren existiert die Firma Heukäufer. In dieser Zeit galt es viele Widrigkeiten zu meistern, es gab Auf’s und Ab’s und zwischenzeitlich haben sich die Geschäftsfelder gewandelt. Solide Arbeit und eine umsichtige Geschäftsführung lassen die Firma heute bodenständig und gesund dastehen. Werfen Sie einen Blick in die Geschichte der Heukäufer Folien GmbH.

2004 bis heute - Die Erfolgsgeschichte geht weiter

Im Zuge der strategischen Neuausrichtung des Unternehmens wird ein weiterer Rollenschneider, Typ ER 610 aus dem Hause Atlas Converting Equipment Ltd in Betrieb genommen. Diese Investition dient in erster Linie der Produktivitäts- und Qualitätsverbesserung im Bereich der Verbund- und Flachfolien.

Ende 2012 wird eine weitere Produktionshalle auf dem mittlerweile betriebseigenen Grundstück an der Herner Straße in Herten fertiggestellt. Insbesondere die steigenden Anforderungen an Hygiene, sowie ein verbesserter Materialfluss waren ausschlaggebend für die Entscheidung für diese Investition.

Mit Fertigstellung der neuen Produktionshalle wird im Januar 2008 eine neue 8-Farben Flexodruckmaschine aus dem Hause Fischer & Krecke in Betrieb genommen. Diese Investition sichert unseren Kunden auf Jahre hinaus die Qualität, die den immer weiter steigenden Anforderungen im Markt entspricht.

Nach 10 Jahren wird wieder in neue Drucktechnologie investiert. Dazu muss der bisherige Gebäudebestand um eine neue Druckereihalle erweitert werden. Die Bauarbeiten gehen reibungslos voran und Ende 2007 ist die Halle bezugsfertig.

Im Jahr 2004 übernehmen Frank Wilhelmi und Kurth Barth die Geschäftsführung.

90er Jahre - Das Unternehmen wächst und wächst

1998. Die neue Stiegler 7 löst die bis dahin lange eingesetzte Intermat 850 RW (Bj. 1981) in der Automatenfolienproduktion ab.

Die Anforderungen wachsen. Die neue Prisma 1219, eine weitere 6-Farben-Zentralzylindermaschine, ist diesmal in der 1-Mann-Bedienung ausgelegt.

Reifenhäuser Extruderanlage

Im gleichen Jahr wie die Prisma 1219 wird auch die dritte(!) Reifenhäuser Extruderanlage gekauft.

Und wieder ein Fortschritt: eine Druckmaschine Prisma 1119, eine 6-Farben-Zentralzylindermaschine mit geschlossenem Kammerrakelsystem an den Druckwerken und Pre-Set-Einrichtung für schnellen Jobwechsel wird angeschafft.

80er Jahre - Die Produktion benötigt mehr Platz

Im Jahr 1989 steht der Kauf der ersten Reifenhäuser Extruderanlage an.

Mehr Platz muss her! Erneut der Bau einer neuen Produktions- und Lagerhalle.

Der Betrieb ist deutlich gewachsen. Die erste Zentralzylinderdruckma-schine 806 CR (Druck 1) mit einer Arbeitsbreite von 1200mm wird angeschafft.

Rolf Heukäufer stirbt am 31. Juli im Alter von 53 Jahren. Ehefrau Annemarie als Komplementärin und Tochter Juliane übernehmen die Geschäftsleitung.

70er Jahre - Spezialisierung auf Kunststofffolien

Nach 50 Jahren im Betrieb verstirbt Maria Heukäufer am 28. November 1970 im Alter von 75 Jahren. Sohn Rolf übernimmt die Leitung der Firma.

Im fließenden Übergang der 70er und 80er Jahre gelingt die vollständige Umstellung der Produktion auf Verpackungsfolien und Tragetaschen aus Kunststoff.

60er Jahre - Kunststoffverarbeitung wird ausgebaut

Und 1968 ist es soweit: der erste Extruder zur Folienherstellung wird aufgestellt und macht das Unternehmen von den bisherigen Lieferanten unabhängig.

Die Anschaffung der ersten Kunststoffverarbeitungsmaschine steht an. Der neue Zweig entwickelt sich so gut, dass man über die Folienherstellung nachzudenken beginnt.

50er Jahre - Wirtschaftswunderjahre

1953: Der Bau einer weiteren Fabrikationshalle von 1.000 qm.

40er Jahre - Kriegsjahre und Neubeginn

Im Mai 1949 findet der Umzug in die 1.500 qm große Halle statt, womit der Betrieb endlich wieder in guten und wetterfesten Gebäuden untergebracht ist.

Mit Hilfe des Ruhrsiedlungs-Verbandes gelingt es, in Herten ein 30.000 qm großes Grundstück zu bekommen. Am 1. Oktober wird der erste Spatenstich getan. Die Verarbeitung von Papier wird ein weiteres Geschäftsfeld. Es geht wieder aufwärts.

Am 5. März erfolgt der erste Großangriff auf Essen. Das Resultat ist vernichtend: der Betrieb sowie das Büro- & Wohnhaus werden völlig zerstört. Einige Maschinen und ein paar Papiervorräte können gerettet und untergestellt werden.

Eine schwere Erkrankung lässt Aloys Heukäufer bereits im Jahr 1935 arbeitsunfähig werden, sodass seine Frau die Geschäftsführung übernimmt. Nach zwischenzeitlicher Genesung erkrankt er 1940 erneut sehr schwer und verstirbt im Alter von 51 Jahren.

20er Jahre - Der Beginn

Aloys Heukäufer im Jahr der Firmengründung 1920. Zurückgekehrt aus dem 1. Weltkrieg, war Aloys Heukäufer zuerst als leitender Angestellter in einer Papiergroßhandlung tätig. Doch der Wunsch nach Selbständigkeit war so groß, dass er nach knapp einem Jahr Erfahrungsgewinn bereits mit seiner Frau ein eigenes Unternehmen gründete.

Maria Heukäufer im Jahre der Firmengründung 1920. Von Anfang an (28. August 1920) unterstützt sie aktiv ihren Mann beim Aufbau einer eigenen Firma, der Papiergroßhandlung Heukäufer KG in Essen.

Zum Seitenanfang